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Heizkosten senken und bares Geld sparen

Winterzeit ist Heizzeit – Nachdem sich der Gasverbrauch im Sommer überwiegend am Duschverhalten orientiert hat, steigt er in der Heizperiode im Winter wieder drastisch an. Mit den folgenden Tipps sieht die nächste Heizkosten Abrechnung trotzdem gut aus!

Egal ob Einfamilienhaus oder Wohnung, Altbau oder Neubau: Heizkosten kann man immer senken. In diesem Artikel will ich die „goldenen Drei“ Regeln vorstellen, die mit geringen oder gar keinem Investitionsaufwand umgesetzt werden können.

Reduzierung der Raumtemperatur

Zunächst wird die Raumtemperatur über die Thermostatventile so weit wie möglich nach unten geregelt. In der Regel reicht nämlich eine Raumtemperatur von ca. 20,5°C. Jedes Grad, das man weiter runter geht, reduziert dabei die Heizkosten drastisch. Den männlichen Lesern gebe ich an dieser Stelle einen wichtigen Tipp: Reduziert die Temperatur nur gerade so weit, dass die Beziehung zu der weiblichen besseren Hälfte nicht einfriert. Schließlich sollen sich alle Mitbewohner wohl fühlen.

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Smart Home: Eine gute Möglichkeit, dies umzusetzen, ist beispielsweise die Nutzung von [amazon text=programmierbaren 0=Thermostatventilen&asin=B00FIBPBIM]. Wer es ganz modern möchte, kann auch Funk-Thermostatventile mit einer zentralen Steuerung installieren, die noch mehr Komfort und Kontrolle bieten. Von Honeywell gibt es beispielsweise das „[amazon text=evohome 0=Starter 1=Paket&asin=B00MPJF8UQ]„, welches aus seinem Zuhause ein Smart Home macht und drahtlos die komplette Heizungssteuerung (inklusive Fußbodenheizung) übernimmt.

Abhängig von dem Raum, in dem das automatische Thermostatventil genutzt wird, stellt man die Temperatur entsprechend ein. Es gilt für die folgenden Räume:

  • Kinderzimmer, insbesondere bei Kleinkindern: 23°C
  • Badezimmer: 23°C
  • Schlafzimmer : 18°C
  • Küche: 18°C bis 19°C

Reduzierung der Vorlauftemperatur

Die Einstellung der Thermostatventile ist allerdings nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Zu erhöhten Heizkosten führt oftmals auch eine zu hohe Vorlauftemperatur. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, die aus der Heizung zu den Heizkörpern hin läuft. Je höher diese ist, desto mehr muss die Heizung heizen und damit Geld förmlich verbrennen.

Egal ob in einer kleinen Wohnung oder einem großen Haus – die Vorlauftemperatur kann fast immer optimiert werden und sollte gerade warm genug sein, dass die Wohnung angenehm beheizt werden kann.

Das wiederum hängt allerdings von vielen Faktoren ab – zum Beispiel der Außentemperatur. Wenn es draußen im Herbst +5°C sind, muss die Heizung natürlich nicht so viel heizen, wie im tiefen Winter bei -15°C. Deshalb sollte man darauf achten, dass die Heizung „Außentemperaturgeführt“ läuft. Dazu muss allerdings ein Temperatursensor außen an der Wohneinheit befestigt sein und mit der Heizungsanlage kommunizieren – viele Heizungen bieten diese Möglichkeit standardmäßig.

Die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur wird über die sogenannte Heizkurve geregelt. Zunächst interessiert vor allem ihre Steigung. Im Bedienfeld der Heizungsanlage gibt man an, bei welcher Außentemperatur welche Vorlauftemperatur herrschen soll. Ein Beispiel wäre:

  • +10°C Außentemperatur = 55°C Vorlauftemperatur
  •  -10°C Außentemperatur = 72°C Vorlauftemperatur

Die Temperaturen dazwischen werden durch die Heizkurve verbunden. An diese hält sich die Heizung bei dem Beheizen der Wohnräume und verbrennt dabei nicht mehr Gas – und damit Geld – wie nötig.

Nachtabschaltung nutzen

Neben dieser Einstellung gibt es auch noch weitere Dinge, die Heizkosten senken: Zum einen sollte die Heizung im Sommer ausgeschaltet sein. Die billigste Heizung ist schließlich die Sonne. Des weiteren sollte man darüber nachdenken, die Heizung so zu programmieren, dass diese Nachts weniger heizt als tagsüber. Wie schon erwähnt reicht im Schlafzimmer eine Temperatur von lediglich 18°C. Solange man im Bett ist, spricht nichts dagegen, alle anderen Räume ebenfalls auf ca. 17°C – 18°C herunter kühlen und erst ca. eine Stunde vor dem aufstehen wieder aufzuheizen. Dies kann entweder mit der Programmierung der Heizungssteuerung umgesetzt werden oder auch mittels den schon genannten [amazon text=programmierbaren 0=Thermostatventilen&asin=B00FIBPBIM].

Zusammenfassung zum Thema Heizkosten senken

Heizkosten lassen sich am schnellsten durch die Reduzierung der Raumtemperatur senken. Die Nutzung von automatischen Thermostatventilen ermöglicht die gezielte und genaue Kontrolle der Raumtemperatur in verschiedenen Räumen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Heizkurve zu optimieren und dadurch die Vorlauftemperatur so weit wie möglich zu reduzieren. Ergänzend sollte man darüber nachdenken, vor allem zu ungeheizten Räumen hin [amazon text=Zugluftstopper&asin=B0053GDWOC] zu installieren, damit die wertvolle Heizwärme nicht verloren geht.

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Martin

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